Seeräuberballade

Bertold Brecht

Tom original: Am Capotraste: Sem capotraste Acordes: 5
Am

(início)

Am Dm

Verse 1

               Am              Dm
Von Branntwein toll und Finsternissen
        E             Am
Von unerhörten Güssen naß
             Am              Dm
Vom Frost eisweißer Nacht zerrissen
             E              Am
Im Mastkorb, von Gesichtern blaß
          C                  Dm
Von Sonne nackt gebrannt und krank
           G             C
Die hatten sie im Winter lieb
            Am            Dm
Aus Hunger, Fieber und Gestank
            C               G
Sang alles, was noch übrigblieb

Chorus

              C     G    C
0h Himmel, strahlender Azur
                         Dm
Enormer Wind, die Segel bläht
              G              C
Laßt Wind und Himmel fahren nur
     Am      Dm      G       C
Laßt uns um Sankt Marie die See

Verse 2

            Am             Dm
Kein Weizenfeld mit milden Winden
               E         Am
Selbst keine Schenke mit Musik
               Am           Dm
Kein Tanz mit Weibern und Absinthen
             E                Am
Kein Kartenspiel hielt sie zurück
                    C         Dm
Sie hatten vor dem Knall das Zanken
           G                C
Vor Mitternacht die Weiber satt
            Am            Dm
Sie lieben nur verfaulte Planken
                 C            G
Ihr Schiff, das keine Heimat hat

Chorus

             C   G       C
0h Himmel, strahlender Azur
                        Dm
Enormer Wind Die Segel Bläht
               G             C
Lass Wind Und Himmel Fahren Nur
      Am     Dm      G       C
Lass Uns Um Sankt Marie Die See

Verse 3

              Am           Dm
Mit seinen Ratten, seinen Löchern
             E             Am
Mit seiner Pest, mit Haut und Haar
              Am              Dm
Sie fluchten wüst darauf beim Bechern
             E            Am
Und liebten es, so wie es war
            C              Dm
Sie knoten sich mit ihren Haaren
             G          C
Im Sturm in seinem Mastwerk fest
            Am             Dm
Sie würden nur zum Himmel fahren
                C         G
Wenn man dort Schiffe fahren läßt

Chorus

              C  G     C
0h Himmel, strahlender Azur
                         Dm
Enormer Wind, die Segel bläht
              G              C
Laßt Wind und Himmel fahren nur
     Am      Dm      G      C
Laßt uns um Sankt Marie die See

Verse 4

            Am           Dm
Sie morden kalt und ohne Hassen
          E             Am
Was ihnen in die Zähne springt
           Am         Dm
Sie würgen Gurgeln so gelassen
            E            Am
Wie man ein Tau ins Mastwerk schlingt
              C              Dm
Sie trinken Sprit bei Leichenwachen
                G          C
Nachts torkeln trunken sie in See
             Am             Dm
Und die, die übrig bleiben, lachen
            C               G
Und winken mit der Kleinen Zeh
[Verse 5] **************************

Chorus

              C  G     C
0h Himmel, strahlender Azur
                        Dm
Enormer Wind, die Segel bläht
              G             C
Laßt Wind und Himmel fahren nur
     Am      Dm      G       C
Laßt uns um Sankt Marie die See

Verse 6

           Am          Dm
Doch eines Abends im Aprile
            E            Am
Der keine Sterne für sie hat
           Am              Dm
Hat sie das Meer in aller Stille
             E              Am
Auf einmal plötzlich selber satt
           C                 Dm
Sie merken noch, wie voll Erbarmen
             G            C
Der Wind mit ihnen heute wacht
                Am             Dm
Dann nimmt das Meer sie in die Arme
           C          G
Und tötet sie vor Mitternacht

Chorus

             C    G     C
0h Himmel, strahlender Azur
                         Dm
Enormer Wind, die Segel bläht
              G              C
Laßt Wind und Himmel fahren nur
      Am     Dm      G       C
Laßt uns um Sankt Marie die See

Verse 7

               Am               Dm
Noch einmal schmeißt die letzte Welle
            E              Am
Zum Himmel das verfluchte Schiff
           Am            Dm
Und da, in ihrer letzten Helle
         E             Am
Erkennen sie das große Riff
           C                 Dm
Und ganz zuletzt in höchsten Masten
             G                C
War es, weil Sturm so gar laut schrie
            Am            Dm
Als ob sie, die zur Hölle rasten
             C               G
Noch einmal sangen, laut wie nie

Chorus

             C   G     C
0h Himmel, strahlender Azur
                        Dm
Enormer Wind, die Segel bläht
              G             C
Laßt Wind und Himmel fahren nur
     Am     Dm       G      C
Laßt uns um Sankt Marie die See
**********
Die Fünfte Strophe Ist nicht ganz Jugendfrei:
"Sie tragen ihren Bauch zum Fressen
Auf fremde Schiffe wie nach Haus
Und strecken selig im Vergessen
Ihn auf die fremden Frauen aus
Sie leben schön wie noble Tiere
Im weichen Wind, im trunknen Blau
Und oft besteigen sieben Stiere
Eine geraubte fremde Frau"
Cifra adaptada de fontes públicas. Direitos da composição pertencem aos autores e gravadoras originais. Esta página é parte do projeto educacional Mania de Músico.
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